Die besten Wettanbieter mit Trustly 2026: Zehn Anbieter mit deutscher Erlaubnis und ihre Mindesteinzahlungen
Stand: 30. Oktober 2026 — Erlaubnisdaten abgeglichen mit der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder.

Rechtslage: Wer in Deutschland überhaupt von der Whitelist gedeckt ist
Die Zahlung ist bei diesem Thema der leichte Teil. Der schwere Teil steht daneben, und er entscheidet, ob der Betrag, den ein Anbieter in Sekunden von einem Bankkonto abbucht, zu einem Sportwettenvertrag mit deutschen Schutzregeln führt oder zu etwas, das die Aufsicht ausdrücklich als unerlaubtes Glücksspiel einordnet.
Sportwetten im Internet veranstalten und vermitteln darf in Deutschland nur, wer die Erlaubnis nach § 9a Absatz 1 Nummer 3 in Verbindung mit § 27f Absatz 1 des Glücksstaatvertrags 2021 hält. Die erteilt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle (Saale), zuständig seit dem 1. Juli 2021, und sie führt daneben die einzige Liste, die für einen Spieler praktisch zählt: die Whitelist nach § 9 Absatz 8. Wer dort steht, darf. Wer nicht dort steht, darf nicht — unabhängig davon, welche Lizenz ein Anbieter aus Curaçao, Anjouan oder Malta vorzeigt, und unabhängig davon, dass er brav Sportwettensteuer abführt. Gezahlte Steuer ist kein Nachweis einer Erlaubnis.

Der Stand der Liste vom 2. Oktober 2026 umfasst 30 Einträge: 27 Anbieter mit einer Sportwetten-Erlaubnis, darunter zwei zusätzlich für Pferdewetten, und drei reine Pferdewetten-Anbieter. Alle gelisteten Domainen enden auf .de. Das klingt beruhigend und beweist trotzdem nichts, denn eine .de-Adresse bekommt jeder registrieren, der die Gebühr überweist.
Whitelist, Erlaubnisdauer und was ein Kürzel mitunter verschweigt
Eine Erlaubnis läuft nach § 4c Absatz 1 fünf Jahre. Die Whitelist zeigt nur das Ersterteilungsdatum — kein Enddatum, nirgends. Wer auf einer Vergleichsseite ein Ablaufdatum liest, liest eine Erfindung.

Wichtiger ist ein zweiter Punkt, der bei Bewertungen regelmäßig untergeht. Die Erlaubnis gilt für die Domain, die unter dem Sportwetten-Eintrag steht, und für nichts sonst. Ein Veranstalter kann für sein Sportwettenangebot auf der Whitelist stehen und gleichzeitig über Töchter mit Erlaubnissen für virtuelle Automatenspiele oder Online-Poker verfügen. Diese Casinospiele sind andere Genehmigungen mit anderen Regeln, anderen Limits und einer anderen Aufsicht. Wer Trustly als Einzahlungsweg für Sportwetten sucht, prüft den Sportwetten-Eintrag.
Bei bet365 führt die Whitelist als Veranstalter der Sportwetten die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex auf Malta — Stand der Liste vom 2. Oktober 2026. Der Hinweis gehört hierher, weil bet365 der bekannteste Name ist, den der Markt mit Trustly verbindet, und weil das maltesische Sitzland bei einem deutschen Erlaubniseintrag kein Problem ist, sondern die normale Konstellation: Fast alle Anbieter der Liste sind maltesische Gesellschaften, die für den deutschen Markt zugelassen wurden.
Wenn die Zahlung ohne Aufsicht läuft
Ein Konto, das ein Anbieter ohne deutsche Erlaubnis führt, hängt an keinem deutschen Schutzsystem. Die Selbstsperre OASIS, die der Anbieter bei Anmeldung und bei jedem Login abfragen müsste, kennt ihn nicht. Die Limitdatei LUGAS mit dem gesetzlichen Einzahlungslimit von 1.000 € pro Kalendermonat kennt ihn auch nicht. Das Einzahlungslimit, die Aktivitätsdatei gegen Parallelspielen, der Panikbutton — all das existiert für ihn nicht, weil es nur für Erlaubnisinhaber geschuldet ist.
Die Behörde benennt das seit Jahren offensiv. Am 17. September 2026 hat die GGL Verbraucherinnen und Verbraucher ausdrücklich vor der Teilnahme an illegalen Angeboten gewarnt und dabei unter anderem ein Online-Casino namentlich genannt. Eine Warnung ist keine Übertreibung, sie ist der Stand der Aufsicht.
Was ein Spieler auf der anderen Seite dabei gewinnt, sind Freiheiten: höhere Einsätze, andere Live-Märkte, weniger Verifizierungsaufwand. Diese Freiheiten sind kein Versehen. Sie funktionieren nur deshalb, weil niemand den Daumen auf dem Angebot hat — und weil im Streitfall kein deutsches Verfahren, keine deutsche Aufsicht und kein deutscher Ombudsmann zur Verfügung stehen.
Rückforderungen: Ein Verfahren, kein Versprechen
Die zivilrechtliche Seite wird immer wieder als Trumpf gegen ausländische Anbieter verkauft. Sie ist komplizierter. Der Bundesgerichtshof hat dem Europäischen Gerichtshof am 25. Juli 2024 unter dem Aktenzeichen I ZR 90/23 die Frage vorgelegt, ob die Dienstleistungsfreiheit der Nichtigkeit von Sportwettenverträgen entgegensteht; in dem Verfahren fordert ein Kläger von Tipico mehr als 3.700 € Verluste aus Sportwetten der Jahre 2013 bis 2018 zurück.
Generalanwalt Nicholas Emiliou hat in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 in der Rechtssache C-530/24 grundsätzlich für möglich gehalten, dass unlizenzierte Anbieter zur Rückzahlung verlorener Einsätze verpflichtet werden können. Eine Ausnahme nennt er selbst: dort, wo Behörden zugesichert haben, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen. Aus einer Schlussantragsmeinung folgt kein Urteil und aus einem Urteil kein Geld auf einem bestimmten Konto. Wer heute bei einem Anbieter ohne Erlaubnis einsetzt, setzt auf ein Verfahren, dessen Ende niemand kennt.
Warum es „seriöse Sportwetten ohne OASIS“ nicht gibt
Die Suchanfragen nach Angeboten ohne Verifizierung, ohne OASIS, ohne LUGAS sind im Umlauf, als wäre die Kombination eine Produktkategorie. Sie ist eine Rechtslage. Die Verifizierung samt einem Konto pro Anbieter steht in § 6a des Staatsvertrags; vor Abschluss der Prüfung darf ein Anbieter höchstens 72 Stunden lang Spiel erlauben, mit einem Einzahlungslimit von 100 € und ohne jede Auszahlung.
Der Zusammenhang mit dem Einzahlungsweg ist unmittelbar. Zahlungen sind nach § 6b Absatz 4 nur von einem Zahlungskonto erlaubt, das auf den Namen des Spielers lautet und bei einem nach dem Geldwäschegesetz verpflichteten Institut geführt wird. Anonyme Zahlungsmittel sind damit ausgeschlossen — der Mechanismus, der Krypto und anonyme Prepaid-Karten aus dem erlaubten deutschen Sportwettenangebot heraushält. Trustly ist das Gegenteil davon: Ein Zahlungsinstitut, das schwedische Trustly Group AB mit der Organisationsnummer 556754-8655, steht unter Aufsicht der schwedischen Finansinspektionen, und Trustly UK Limited wird von der britischen Financial Conduct Authority reguliert. Wenn ein Anbieter ohne deutsche Erlaubnis Trustly akzeptiert, prüft er das Konto nicht gegen deutsche Register — er prüft es so, wie er will.
Verantwortung bleibt bei jeder Sekunde Gutschrift
Eine Zahlung, die sofort verbucht ist, ist keine Entlastung. Sie ist eine Beschleunigung. Der Betrag landet schneller im Wettkonto, als der Gedanke hinterherkommt, ob er dorthin gehörte — und genau darin liegt die einzige echte Gefahr dieses Zahlungswegs.
Die Schutzinstrumente, die deutsche Anbieter führen müssen, hängen nicht an der Zahlungsmethode. Das Einzahlungslimit nach § 6c Absatz 1 liegt standardmäßig bei 1.000 € pro Kalendermonat und gilt über alle Anbieter hinweg, durchgesetzt über die Limitdatei LUGAS. Ein Anbieter darf für einen einzelnen Spieler einen höheren Betrag zulassen, bis 10.000 € und in Ausnahmefällen 10.000 bis 30.000 € für höchstens ein Prozent seiner aktiven Spieler, aber nur bei nachweisbarer wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit. Eine Selbstauskunft genügt dafür nicht. Eine Senkung wirkt sofort, eine Erhöhung erst nach sieben Tagen.
Sperrdatei, Panikbutton und der Unterschied zur freiwilligen Disziplin
OASIS nach den §§ 8 und 8a erfasst Sperren bundesweit und wird bei Registrierung und Login abgefragt. Wer sich mit Angabe eines Zeitraums sperren lässt, ist mindestens drei Monate gesperrt; ohne Angabe mindestens ein Jahr. Der Panikbutton nach § 6i Absatz 3 löst sofort eine 24-stündige Sperre aus — kein Formular, keine Rückfrage, keine Wartezeit.
Das ist die Kulisse, vor der jede Bonusrechnung stattfindet. Ein Willkommensangebot mit siebenfachem Umsatz ist eine Verpflichtung, mehrere Wochen in einem festgelegten Muster zu wetten. Genau das, was jemandem, der sein Budget aus dem Blick verloren hat, am wenigsten hilft. Wer merkt, dass die Einzahlung zu schnell geht, sollte den Panikbutton schneller finden als den Bonus-Button. Bei den zehn Anbietern auf der Whitelist steht er in den Kontoeinstellungen, nicht in den Kampagnenseiten.
Teilnahme ab 18 und die Grenze des Kontos
Die Teilnahme ist nach § 4 Absatz 3 des Staatsvertrags ab 18 Jahren erlaubt. Parallelspielen über mehrere Konten bei verschiedenen Anbietern unterbindet die Aktivitätsdatei nach § 6h. Ein Konto pro Anbieter, vollständig verifiziert. Keine Ausnahme, keine Umgehung durch eine zweite Einzahlung von einem Konto eines Angehörigen — genau das verbietet § 6b Absatz 4, und Trustly macht daraus keine Ausnahme, weil der Kontoinhaber im Zahlungsvorgang sichtbar ist.
Spielerguthaben liegt nach § 6b Absätze 6 und 7 auf einem insolvenzgeschützten Treuhandkonto. Bei Kontoschließung wird das Guthaben innerhalb von fünf Arbeitstagen ohne Gebühren ausgezahlt. Das ist die einzige Frist in diesem Text, die eine Behörde dem Anbieter vorschreibt — alle anderen Fristen, von denen noch die Rede sein wird, schreibt sich der Anbieter selbst.
Bonusangebote: Was ein Willkommensbonus an Einsatz verlangt
Der Staatsvertrag regelt in § 5 Absatz 7 nur, wer für Sportwetten werben darf — Erlaubnisinhaber. Einen Paragrafen, der einen Sportwettenbonus begrenzt oder seine Umsatzbedingungen vorgibt, gibt es nicht. Betrag, Umsatzfaktor, Mindestquote und Frist stammen ausschließlich aus den Bedingungen des jeweiligen Anbieters. Das ist die wichtigste Information dieses Abschnitts, weil sie die Verantwortung dorthin verschiebt, wo sie hingehört: auf den, der liest.
Der zweite Punkt, der bei Werbung regelmäßig fehlt, ist die Beteiligung des Einzahlungswegs. Viele Angebote knüpfen den Bonus an eine qualifizierende Einzahlung. Ob eine Trustly-Einzahlung als qualifizierend anerkannt wird, steht in den Bonusbedingungen des Anbieters — nicht in der Beschreibung des Zahlungswegs und nicht in einem Vergleich. Wer hier rät, verliert den Anspruch durch einen formalen Satz, den er nie gelesen hat.
Zwei Beispiele, zwei Rechnungen
Tipwin knüpft seinen Sportwetten-Willkommensbonus an 100 % der Einzahlung bis höchstens 100 €. Um überhaupt auszahlen zu können, müssen Einzahlung und Bonus zusammen vorher mindestens siebenmal in Sport- und Livewetten eingesetzt werden. Pro Wettschein zählen höchstens 100 €, und nur Wettscheine mit einer Quote von mindestens 1,80 zählen überhaupt. Bei der Höchsteinzahlung sind das 1.400 € Umsatz, verteilt auf Wettscheine, die höchstens 100 € beisteuern dürfen — mindestens 14 Wetten, jede mit einer Quote, die der Anbieter vorschreibt.
MERKUR BETS hat am 14. Oktober 2024 Neukunden bei einer Ersteinzahlung ab 1 € eine Freebet über 25 € angeboten. Verliert die erste qualifizierende Kombiwette, wird der Einsatz bis 75 € als Freebet erstattet, sofern vor der Wette die Option „Neukunden-JokerBet“ gewählt wurde. Zwei Angebote in einem, und beide hängen an einer Handlung, die vor dem Wetteinsatz passieren muss.
Was an beiden Beispielen gleich ist: Der Bonus ist nicht der Gegenwert, der auf der Werbefläche steht. Der Gegenwert ist der Bonus abzüglich des Aufwands, den er auslöst. Bei Tipwin heißt das eingezahlter Betrag plus Bonus, siebenfach umzusetzen, auf Wettscheine bis 100 € mit einer Quote ab 1,80 — bei einer Einzahlung von 100 € also 14 Wetten zu je 100 €, sofern man die Scheine voll ausnutzt. Die Mindestquote ist dabei kein Schönheitsfehler, sondern der Punkt, an dem sich entscheidet, wie viel von dem Geld übrig bleibt, das der Anbieter an den Spieler zurückgibt.
Der Abschlag, der in keiner Bonusrechnung steht
Ein Bonus, der als Freebet ausgezahlt wird, ist kein Geld. Bei einer Freebet, deren Einsatz nicht zurückgezahlt wird, wandert nur der Reingewinn auf das Konto. Wer den Wert eines solchen Gutscheins sehen will, muss ihn in ein Verhältnis zur vorgeschriebenen Mindestquote setzen — und dann kommt die Quotenschlüssel-Rechnung ins Spiel, die jeden Markt betrifft.
Der Quotenschlüssel, im Markt auch Auszahlungsquote genannt, ist der Anteil aller Einsätze, den ein Markt zurückzahlt: eins geteilt durch die Summe der Kehrwerte aller Quoten eines Marktes. Die Marge ist 100 % minus diesem Wert. Ein Beispiel mit Quoten von 2,10 / 3,40 / 3,60 auf einen Drei-Weg-Markt ergibt einen Kehrwert-Summenwert von rund 1,048 und damit einen Quotenschlüssel von etwa 95,4 % — die Marge liegt bei etwa 4,6 %. Beide Zahlen gehören zusammengenommen, und beide beschreiben denselben Markt aus zwei Richtungen. Ein Anbieter, der mit „fairen Quoten“ wirbt, verkauft eine Richtung dieser Rechnung als ganzen Sachverhalt. Ob sein Schlüssel tatsächlich über dem Durchschnitt liegt, prüft man, indem man die drei Quoten eines Spiels addiert — eine Minute Arbeit, die keine Vergleichsseite erspart.
Zahlungsabwicklung mit Trustly: Mindesteinzahlung, Gutschrift, Gebühren
Trustly ist ein schwedisches Zahlungsinstitut mit Sitz in Stockholm, gegründet 2008 und von der Finansinspektionen als Zahlungsinstitut zugelassen. Der technische Ablauf ist so simpel, wie Zahlungsabwicklungen selten sind: An der Kasse wählt der Kunde „Pay by Bank“ und bestätigt die Zahlung in einem einzigen Schritt der starken Kundenauthentifizierung in der Banking-App oder per eID. Die Zahlung läuft direkt vom Bankkonto. Kein Umweg über eine Kreditkarte, kein Zwischenkonto.
Für deutsche Kunden ist die Geschichte dieser Gesellschaft kein Nebensatz. Nordic Capital hat im März 2018 die Mehrheit an Trustly bei einer Bewertung von 700 Millionen Euro übernommen. Im September 2018 eröffnete Trustly ein Büro in Köln für deutsche Kunden. Der deutsche Markt war für das Institut kein Anhang, sondern ein Aufbauprojekt — und das erklärt, warum Trustly heute dort ein Standardweg ist, wo Bankzahlungen angeboten werden.
Was ein Zahlungsinstitut unter Aufsicht nicht tut, ist eigenmächtig darüber entscheiden, wer am anderen Ende ein Konto führen darf. Diese Entscheidung trifft der Betreiber der Wettplattform, und deshalb steht bei jedem Anbieter eine andere Mindesteinzahlung, eine andere Gutschriftzusage und eine andere Auszahlungsregel in den eigenen Bedingungen.
Ein Anbieter, drei konditionen
Betway setzt für Trustly-Einzahlungen eine Mindesteinzahlung von 5 € an, die Gutschrift erfolgt sofort, und Gebühren berechnet Betway für Trustly nicht. Das ist, gemessen an den Zahlungswegen, die teils erst ab 10 € oder 20 € funktionieren, die untere Kante — fünf Euro sind bei den meisten Anbietern der Einstieg in Kartenzahlungen, nicht in Bankzahlungen.
Bei der Auszahlung dreht Betway die Bedingungen sichtbar enger. Eine Trustly-Auszahlung ist ab 10 € möglich, aber nur, wenn zuvor mit Trustly eingezahlt wurde und das Bankkonto auf den Namen des Kontoinhabers läuft. Ausgezahlt wird außerdem nur Guthaben ohne aktive Bonus-Umsatzanforderungen. Drei Bedingungen in einem Satz: ein Mindestbetrag, ein Herkunftsnachweis für das Konto und eine Sperre auf alles, was noch an einen Bonus geknüpft ist.
Diese Auszahlungsbedingung ist der Hebel, an dem die Bankzahlung ihre Bequemlichkeit an den Bonus abgibt. Wer 5 € per Trustly einzahlt und dazu einen Bonus annimmt, hat bei Betway bis zur Erfüllung der Bonusbedingungen kein auszahlbares Guthaben — nicht das eingezahlte und nicht das gewonnene. Die 5 € sind dann keine schnelle Einzahlung mehr, sondern gebundenes Kapital in einem Umsatzprogramm. Das ist keine Besonderheit von Betway, sondern die Norm bei jedem Willkommensangebot. Sie ist trotzdem der Punkt, an dem sich entscheidet, ob die niedrige Mindesteinzahlung dem Spieler nützt oder nur dem Anbieter.
Warum „Pay by Bank“ nicht überall gleich viel kostet
Wer über einen Zahlungsweg einzahlt, prüft beim Anbieter zwei Zahlen: die Mindesteinzahlung und die Auszahlungsregel. Beides steht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, nicht auf der Startseite. Die Mindesteinzahlung ist dabei selten das eigentliche Hindernis — 5 € schafft fast jeder, 10 € auch. Teuer wird der Ablauf an drei anderen Stellen.
Die erste ist die Auszahlungsmethode. AdmiralBet zahlt nur über dieselbe Zahlungsmethode oder dieselben Zahlungsmethoden aus, über die eingezahlt wurde. Wer dort per Trustly einzahlte, bekommt sein Geld per Trustly zurück; wer später die Zahlungsmethode wechseln will, muss eine neue Einzahlung über die gewünschte Methode leisten und erst dann auszahlen. Zudem sind Einzahlungen erst auszahlbar, nachdem sie eingesetzt wurden.
Die zweite Stelle ist die Identitätsprüfung. AdmiralBet nennt für die Bearbeitung von Auszahlungsanforderungen drei Arbeitstage, ausdrücklich vorausgesetzt, die Identität des Spielers ist verifiziert. Die Frist beginnt also nicht beim Klick auf „Auszahlen“, sondern beim Abschluss der Prüfung. Wer die Verifizierung bis zur ersten Auszahlung liegen lässt, wartet auf zwei Dinge gleichzeitig.
Die dritte Stelle ist das Guthaben selbst. Wo Bonusbedingungen laufen, ist das gesamte Guthaben blockiert, nicht nur der Bonusanteil. Die Reihenfolge lautet daher: erst die Verifizierung, dann den Bonusentscheid, dann die Einzahlung. Diese Reihenfolge ist selbst die Antwort auf die Frage, welcher Zahlungsweg der beste ist. Bei wem Trustly in den Bonusbedingungen ausdrücklich als qualifizierende Einzahlung genannt wird, für den ändert sich mit der Wahl des Zahlungswegs nichts am Umsatzaufwand. Bei allen anderen kann eine formale Ausnahme den Bonus kosten — prüfbar in einer Minute, unbezahlbar davor.
Die zehn Anbieter im Vergleich
Alle zehn Marken unten stehen mit ihrem Sportwetten-Angebot auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder, Stand der Liste vom 2. Oktober 2026. Für jede ist der Veranstalter benannt, wie die Liste ihn führt — die Gesellschaft, die die Erlaubnis hält, und das Datum, das die Liste als Ersterteilung verzeichnet. Die Liste selbst führt keine Enddaten, und wer eines nennt, nennt es nicht aus der Quelle.
Vier Spalten, mehr braucht die Entscheidung nicht. Wer einen Anbieter auf seine Zahlungsfragen hin prüft, will drei Dinge auf einem Blick: ob er überhaupt darf, seit wann, und wer rechtlich dahintersteht. Das erste Datum ist dabei die einzige Angabe auf dieser Seite, die von der Aufsicht kommt, und die einzige, bei der sich der Anbieter nicht selbst beurteilen darf.
| Anbieter | Veranstalter laut Whitelist | Sportwetten-Erlaubnis seit | Zahlungsdetails bei Trustly |
|---|---|---|---|
| VBet | SCGO Limited, St. Julian’s, Malta | 05.12.2023 | — |
| Bet3000 | I.B.C. Sportsbetting Limited, Sliema, Malta | 22.04.2026 | — |
| Tipwin | Tipwin Limited | 09.10.2020, Folgedatum 27.12.2022 | Umsatz: Einzahlung + Bonus siebenfach, Wettschein max. 100 €, Quote mind. 1,80 |
| Tipico | Tipico Co. Limited, San Ġiljan, Malta | 09.10.2020, Folgedatum 09.12.2022 | — |
| LeoVegas | LVSports Limited | 21.10.2024 | — |
| Wettarena | I.B.C. Sportsbetting Limited | 09.10.2020, Folgedatum 15.12.2022 | Mindesteinzahlung 10 € für alle Einzahlungsmethoden |
| Tiptorro | Torro Tec Limited, Malta | 30.06.2021, Folgedatum 27.12.2022 | — |
| Interwetten | Interwetten Gaming Limited | 02.11.2020, Folgedatum 27.12.2022 | Quotenabschlag 5,3 % im Gewinnfall nach Sportsbook-Regeln |
| AdmiralBet | Greentube Betting Malta Limited | 09.10.2020, Folgedatum 29.07.2024 | Mindesteinzahlung 5 € oder 10 € je Methode, Auszahlung drei Arbeitstage |
| MERKUR BETS | Merkur Bets Malta Limited | 06.11.2023 | Freebet 25 € ab 1 € Ersteinzahlung, JokerBet bis 75 € |
Die Striche in der letzten Spalte sind keine Abwertung. Sie sagen, dass diese Anbieter auf ihren eigenen Seiten keine Trustly-Konditionen veröffentlichen, die sich auf einen Punkt bringen lassen. Bei wem Trustly im Kassenbereich auftaucht, zeigt sich das nach dem Login in der Auswahl der Zahlungsarten; die Mindestbeträge stehen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Der dritte gemessene Wert wäre immer der eigene Wettschein.
Auffällig ist die Spannweite bei den Ersterteilungsdaten. Fünf der zehn Anbieter haben ihre Erlaubnis im Sommer oder Herbst 2020 erhalten, als der deutsche Lizenzmarkt nach dem neuen Staatsvertrag anlief. Bet3000 und MERKUR BETS und LeoVegas kamen später. Die Liste zeigt außerdem bei sechs der zehn ein Folgedatum — ein Hinweis darauf, dass eine Erlaubnis in der Praxis mehrfach durch das Verfahren geht. Wer aus einem alten Erteilungsdatum auf ein älteres Produkt schließt, schließt falsch. Aus einem jungen Datum auf ein unerfahrenes Haus zu schließen, ebenfalls.
VBet: Erlaubnis seit 2023, Tochter der SCGO Limited
VBet wird als Sportwettenplattform von der SCGO Limited geführt, mit Sitz im Luxe Pavilion, 2nd Level, Diamonds International Building, Portomaso, STJ 4010, St. Julian’s, Malta. Die GGL verzeichnet die Sportwetten-Erlaubnis für VBet seit dem 5. Dezember 2023 — ein vergleichsweise junges Ersteldatum neben den Anbietern der 2020er Welle.
Für die Zahlungsfrage zählt das mehr, als es zunächst aussieht. Ein Erlaubnisinhaber darf Zahlungen nur von einem Konto auf den Namen des Spielers annehmen, und er muss das im Zahlungsvorgang prüfen. Wer bei VBet mit Trustly einzahlt, zahlt damit auf einem Weg, dessen Kontoinhaberschaft sichtbar ist. Was VBet über Mindestbeträge und Auszahlungsgrenzen bei Trustly veröffentlicht, ist in seinen Bedingungen nachzuschlagen, bevor der erste Euro fließt.
Die Bewertung: Ein Haus mit einer jungen, sauberen Erlaubnislage und einem Zahlungsweg, dessen Details der Spieler selbst erfragen muss. Wer die Zahlungsbeträge vor der Anmeldung kennen will, ist bei VBet falsch. Wer sie im Kassenbereich prüft, für den unterscheidet sich VBet von den übrigen neun nicht durch Risiko, sondern nur durch Bequemlichkeit.
Bet3000: Erlaubnis seit April 2026, die jüngste im Feld
Bet3000 wird als Sportwettenveranstalter von der I.B.C. Sportsbetting Limited geführt, mit Sitz in Lyons Range Court, Flat Nummer 1, Triq Bisazza, SLM 1640, Sliema, Malta. Die Erlaubnis für Bet3000 ist bei der GGL mit dem Ersterteilungsdatum 22. April 2026 verzeichnet — der jüngste Sportwetten-Eintrag unter den zehn Anbietern.
Wer jetzt neu auf die Liste kommt, kommt nicht in eine offene Wiese. Die Schutzregeln des Staatsvertrags gelten ab dem ersten eingezahlten Euro: 1.000 € Einzahlungslimit pro Kalendermonat über alle Anbieter, Verifizierung vor dem Spiel, ein Konto pro Anbieter, OASIS-Abfrage bei Anmeldung und Login. Ein Anbieter kann dieses Gerüst nicht umgehen, indem er später zulässt — er wird daran gemessen, dass er es von Anfang an trägt. Bemerkenswert ist eher, dass I.B.C. Sportsbetting Limited neben Bet3000 auch Wettarena unter derselben Erlaubnis betreibt. Zwei Marken, eine Veranstaltergesellschaft, ein Erlaubnisrahmen.
Die Bewertung: die interessanteste offene Frage im Feld ist nicht, wie das Sportwettenangebot aussieht, sondern wie der Trustly-Kassenbereich bei einem Haus aussieht, das noch kein eingespieltes Zahlungsgerüst für den deutschen Markt über Jahre gefestigt hat. Wer ohnehin neu anfängt, kann das mitprobieren. Wer Wert auf Erfahrungswerte zur Auszahlungsroutine legt, wartet auf ein paar Monate Betrieb.
Tipwin: Der Bonus mit der Mindestquote
Tipwin Limited hält die Erlaubnis für die Sportwetten unter Tipwin, erstmals erteilt am 9. Oktober 2020, mit Folgedatum vom 27. Dezember 2022. Das Haus gehört zur ersten deutschen Lizenzwelle und hat sein Bonusangebot seitdem zweimal durch das Verfahren geführt.
Der Sportwetten-Willkommensbonus beträgt 100 % der Einzahlung bis höchstens 100 €. Einzahlung und Bonus zusammen müssen vor einer Auszahlung mindestens siebenmal in Sport- und Livewetten eingesetzt werden; je Wettschein zählen höchstens 100 €, und nur Wettscheine mit einer Quote von mindestens 1,80 zählen überhaupt. Wer bei 100 € Einzahlung den vollen Bonus nimmt, steht bei 1.400 € Umsatz und kann das mit maximal 100 € pro Wettschein erledigen — mindestens 14 Wetten unter einer Quote, die der Anbieter festlegt.
Hier schlägt die Mindestquote zu. Ein Umsatz von 1.400 € auf Scheinen mit Quote 1,80 ist eine andere Aufgabe als derselbe Umsatz auf Quote 2,50. Wer auf Favoriten mit kürzeren Quoten setzt, erfüllt die Bedingung gar nicht und merkt es erst am Ende. Die Quote ist damit der eigentliche Preis des Bonus, nicht der Betrag.
Die Bewertung: ein transparent geregeltes Angebot mit einer Bedingung, die den Spielstil vorschreibt. Wer im Umsatzzeitraum überwiegend Außenseiter spielt, für den ist die Mindestquote problemlos; wer gern auf Favoriten geht, für den ist der Bonus um ein Vielfaches teurer, als die Werbung suggeriert.
Tipico: Warten auf ein Urteil
Tipico wird auf der Whitelist als Sportwettenveranstalter von der Tipico Co. Limited mit Sitz im Portomaso Business Tower in San Ġiljan auf Malta geführt; die Erlaubnis ist mit dem 9. Oktober 2020 verzeichnet, ein Folgedatum mit dem 9. Dezember 2022. Die Gesellschaft wurde 2004 von Oliver Voigt, Dieter Pawlik und Mladen Pavlovic gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Wolfgang Kuentzle gegründet. Zwei Jahrzehnte Marktgeschichte und ein deutsches Verfahren, das bis zum Europäischen Gerichtshof reicht — bei keinem anderen Anbieter im Feld hängen juristische Vergangenheit und aktuelle Erlaubnis so eng zusammen wie hier.
Die Bewertung: Wer einen Anbieter mit langer, öffentlich nachvollziehbarer Geschichte sucht, findet sie bei Tipico. Wer einen Anbieter mit kurzer, unauffälliger Vergangenheit sucht, findet sie bei den später gestarteten Marken. Die laufenden Verfahren betreffen Zeiten ohne deutsche Erlaubnis und ändern an der heutigen Whitelist-Position nichts — dieser Satz wird in Diskussionen gern überdehnt, in beide Richtungen.
LeoVegas: Zwei Erlaubnisse mit unterschiedlichen Regeln
Für LeoVegas ist auf der Whitelist die LVSports Limited als Betreiberin geführt, mit einer Erlaubnis für Sportwetten seit dem 21. Oktober 2024 und einer Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 27. Februar 2023. Das ist der einzige Anbieter im Feld, bei dem die Liste ein Casino-Datum und ein Sportwetten-Datum nebeneinander führt.
Das ist eine wichtige Unterscheidung, weil die Erlaubnis nur die Domain abdeckt, die unter dem jeweiligen Eintrag steht. Wer bei einem Anbieter Sportwetten einzahlt, fällt unter die Sportwetten-Erlaubnis mit ihren Live-Wetten-Beschränkungen und der Sportwettensteuer. Wer dieselbe Trustly-Einzahlung in einen Slot leitet, fällt unter die Regeln für virtuelle Automatenspiele. Der Zahlungsweg ist identisch, das Rechtsverhältnis nicht.
Die Bewertung: Der Casino-Erlaubnis-Text hat nichts mit dem Sportwettenangebot zu tun, und umgekehrt. Wer bei LeoVegas auf Fußball setzt, sollte den Sportwetten-Eintrag lesen und den anderen ignorieren. Wer wissen will, ob sein Sportwetten-Guthaben unter einer Bonusbedingung hängt, fragt nach dem Sportwettenangebot, nicht nach dem Casino.
Wettarena: 10 € für jede Methode
Wettarena wird als Sportwettenangebot von der I.B.C. Sportsbetting Limited geführt, derselben Gesellschaft, die auch Bet3000 betreibt. Die Erlaubnis ist mit dem 9. Oktober 2020 verzeichnet, ein Folgedatum mit dem 15. Dezember 2022.
Die Mindesteinzahlung liegt bei Wettarena für alle Einzahlungsmethoden bei 10 €. Die Zahlungsauswahl ist dabei ausgesprochen breit: PayPal, Kreditkarte mit Visa und Mastercard, Onlineüberweisung, Cashtocode, Much Better, Paysafecard, Skrill, Klarna Sofort, Neteller, Modules und ein eigenes Verfahren. Wer von den 10 € Einstiegshürde abschreckt wird, findet hier reichlich Alternativen — und genau darin liegt die Frage. Bei einem Einheitsbetrag von 10 € für alle Wege ist es gleichgültig, welche Methode der Kunde wählt.
Die Bewertung: Die Mindesteinzahlung ist eine Zehn, und die Auswahl daneben ist die größte im Feld. Ob eine Bankzahlung im konkreten Konto als Trustly angeboten wird, klärt der Kassenbereich. Wer regelmäßig kleine Beträge einsetzt, braucht bei Wettarena einen anderen Weg als bei den Häusern mit 5 €.
Tiptorro: Eine App mit Aufsichtsverweis
Die Tiptorro-App wird im App Store von der Torro Tec Limited mit Sitz in Malta angeboten; das Unternehmen beschreibt sich dort als behördlich zugelassener Sportwettveranstalter unter Aufsicht der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder und verweist auf die Whitelist. Die Liste selbst bestätigt das mit dem Ersterteilungsdatum 30. Juni 2021 und einem Folgedatum vom 27. Dezember 2022.
Was hier auffällt, ist die Form der Aussage. Ein Anbieter, der sich selbst im App-Store-Text auf die Whitelist bezieht, kennt die Anforderung und erfüllt sie. Das ist mehr, als man von jedem Anbieter sagen kann, der sich mit einem Nicht-EU-Label ziert.
Die Bewertung: Tiptorro ist im Feld der jüngsten unter den Etablierten und der einzige, dessen Produktversprechen das Format prägt statt der Zahlungsweg. Trustly im Kassenbereich ist vorhanden oder nicht — der Hinweis auf die Whitelist ersetzt diese Prüfung nicht. Wer primär mobil wettet, findet hier eine Plattform, die dafür gebaut wurde.
Interwetten: Der Abschlag, der in den Regeln steht
Interwetten wird von der Interwetten Gaming Limited betrieben; die Erlaubnis für die Sportwetten unter Interwetten ist mit dem 2. November 2020, Folgedatum 27. Dezember 2022, verzeichnet.
Interessant ist an diesem Anbieter etwas anderes. Nach Nummer 4.2 der Sportsbook-Regeln (Version 1.1, Stand 29. Mai 2024) wird im Gewinnfall der Auszahlungsbetrag durch einen 5,3-prozentigen Quotenabschlag reduziert. Die Regeln beschreiben die Wettsteuer damit anders als die Informationsseite des Anbieters, die von einem Einbehalt vom Gewinn spricht. Die Sportwettensteuer nach den §§ 16 bis 25 des Rennwett- und Lotteriegesetzes beträgt 5,3 % der Bemessungsgrundlage „Einsatz abzüglich der Steuer selbst“ — das entspricht rund 5,03 % des eingezahlten Betrags. Geschuldet wird sie vom Veranstalter der Wette, nicht vom Spieler. Ob und wie er sie weitergibt, ist seine Entscheidung.
Genau dort liegt der Unterschied. Ein Abschlag auf die Quote kürzt die Auszahlung bereits im Erfolgsfall, und bei einer Quote von 1,90 auf einen Einsatz von 100 € ergibt sich bei einem Abschlag von 5,3 % noch ein Auszahlungsbetrag von 179,93 € statt 190 €. Bei kumulierten Wetten mit hohen Quoten wächst der Betrag, um den es geht, mit.
Die Bewertung: die Angabe steht in den Regeln und nicht in der Werbung, und der Anbieter beschreibt sie an zwei Stellen unterschiedlich. Wer regelmäßig größere Beträge spielt, sollte vorher prüfen, ob der Quotenabschlag auf den Gewinn oder auf die Quote gerechnet wird — es sind bei einem 100-€-Einsatz rund 10 € Unterschied pro gewonnener Wette.
AdmiralBet: Drei Arbeitstage nach der Verifizierung
AdmiralBet wird von der Greentube Betting Malta Limited betrieben; die GGL verzeichnet die Erlaubnis mit dem 9. Oktober 2020 und Folgedaten vom 13. Dezember 2022 und 29. Juli 2024.
Die Mindesteinzahlung liegt nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen je nach Zahlungsmethode bei 5 € oder 10 €. Einzahlungen sind erst auszahlbar, nachdem sie eingesetzt wurden. Auszahlungen erfolgen nur über dieselbe Methode, über die eingezahlt wurde. Für die Bearbeitung von Auszahlungsanforderungen nennt das Unternehmen drei Arbeitstage — vorausgesetzt, die Identität des Spielers ist verifiziert.
Das ist die klarste Auszahlungsregel im Feld, und sie ist in beide Richtungen zu lesen. Wer per Trustly einzahlt, hat damit festgelegt, wie er sein Geld wieder bekommt: über Trustly. Wer später einen anderen Weg bevorzugt, muss das vorher klären. Die Drei-Tage-Angabe ist kein Versprechen für eine Zahlung, sondern eine Frist für die Bearbeitung der Anforderung — und ihre Uhr startet erst nach der Verifizierung. Insgesamt ist das die ehrlichste Formulierung im Feld. Nur wer die Frist mit der Gutschrift auf dem eigenen Konto verwechselt, wird enttäuscht.
Die Bewertung: eine Auszahlungsroutine mit klaren, prüfbaren Schritten und einer Bedingung, die am Zahlungsweg festhält. Wer einen einzigen Zahlungsweg für Ein- und Auszahlung akzeptiert, wird hier nicht überrascht. Wer flexibel sein will, muss die Flexibilität vor der ersten Einzahlung herstellen.
MERKUR BETS: Freebet ab 1 €
MERKUR BETS wird von der Merkur Bets Malta Limited betrieben; die Erlaubnis ist für den 6. November 2023 verzeichnet. MERKUR BETS hat laut Mitteilung vom 14. Oktober 2024 Neukunden bei einer Ersteinzahlung ab 1 € eine Freebet über 25 € geboten. Verliert die erste qualifizierende Kombiwette, wird der Einsatz bis 75 € als Freebet erstattet, sofern vor der Wette die Option „Neukunden-JokerBet“ gewählt wurde.
Zwei Dinge sind daran beachtenswert. Die Ersteinzahlung ab 1 € ist die niedrigste Hürde im Feld, und die JokerBet-Option muss vor dem Wetteinsatz aktiviert werden. Ein Häkchen, das man vergisst, kostet die Erstattung — nicht der Verlust der Wette. Und die Freebet ist eine Freebet: Bei einem solchen Gutschein wird der Einsatz nicht mit ausgezahlt, nur der Reingewinn.
Die Bewertung: das Angebot mit dem niedrigsten Einstieg und der geringsten Bindung. Wer 1 € einzahlen will, kann das hier, ohne ein Budget zu bewegen. Die Freebet über 25 € ist entsprechend klein skaliert, und die Erstattung bis 75 € verlangt eine Kombiwette — ein Produkt mit mehreren Beinen, das häufiger scheitert als die Einzelwette. Der Gutschein ist der Lohn für ein Risiko, das der Spieler selbst mitträgt.
Häufige Fragen zu Sportwetten mit Trustly
Kann ich bei Sportwetten mit Trustly einzahlen, und welche Anbieter mit deutscher Erlaubnis nehmen die Zahlungsart an?
Trustly ist bei mehreren Anbietern auf der Whitelist verfügbar, unter anderem bei Betway, wo Einzahlungen ab 5 € möglich sind. Bei anderen Häusern hängt das Angebot an der gewählten Kasse. Prüfen lässt sich das nach dem Login im Kassenbereich; die Mindestbeträge stehen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Eine Whitelist-Zugehörigkeit sagt nichts darüber, welcher Zahlungsweg angeboten wird.
Wie läuft eine Einzahlung per Trustly ab, und was passiert technisch?
An der Kasse wird „Pay by Bank“ gewählt, die Zahlung wird in einem einzigen Schritt der starken Kundenauthentifizierung in der Banking-App oder per eID bestätigt, und der Betrag läuft direkt vom Bankkonto. Es gibt keinen Umweg über eine Karte und kein Zwischenkonto. Träger ist die Trustly Group AB, ein schwedisches Zahlungsinstitut unter Aufsicht der Finansinspektionen.
Welche Mindesteinzahlung gilt, und wie schnell ist das Geld auf dem Wettkonto?
Bei Betway liegt die Mindesteinzahlung für Trustly bei 5 €, und die Gutschrift erfolgt sofort; Gebühren berechnet Betway nicht. Bei Wettarena liegt sie für alle Zahlungsmethoden bei 10 €. Bei AdmiralBet hängt sie mit 5 € oder 10 € von der Methode ab. Verpflichtende Gutschriftzeiten existieren nicht — die Zusage stammt jeweils vom Anbieter.
Warum ist die Trustly-Auszahlung an eine vorherige Einzahlung und ein eigenes Konto gebunden?
Bei Betway ist eine Auszahlung per Trustly ab 10 € nur möglich, wenn zuvor mit Trustly eingezahlt wurde und das Konto auf den Namen des Kontoinhabers läuft. Dahinter steht § 6b Absatz 4 des Staatsvertrags: Zahlungen dürfen nur von einem auf den Spieler lautenden Konto kommen. AdmiralBet zahlt ausschließlich über die Methode aus, mit der eingezahlt wurde.
Warum gilt Trustly für Sportwetten, aber nicht automatisch für Casino und Poker?
Die Erlaubnis der GGL gilt für die Domain unter dem jeweiligen Eintrag, und Sportwetten-Erlaubnisse sind von Erlaubnissen für virtuelle Automatenspiele getrennt. Bei LeoVegas etwa verzeichnet die Liste zwei Daten nebeneinander. Eine Plattform, eine Kasse, zwei Rechtsverhältnisse: Sportwetten folgen dem Sportwettenrecht, Casinospiele den Regeln für virtuelle Automatenspiele.
Zahlungen – Freiwette
Inhalt erstellt vom Team «Freiwette»
